Lernumgebungen gestalten

von

5 Prinzipien, die dir beim Unterrichten mit Lernplattformen, Onlinepinnwänden und in Lernmanagementsystemen weiterhelfen.

Es gibt 1.000 Tipps für die Gestaltung von Lernumgebungen. Doch mit nur 5 Prinzipien bist du bereits gut aufgestellt für einen zeitgemäßen Unterricht. Nicht lang schnacken – los geht’s.

Die Grundlage einer guten Lernumgebung

Kennst du das, wenn „dein“ Supermarkt renoviert und umgebaut wurde? Wo vorher der Wagen zielgerichtet durch die Gänge geschoben werden konnte und du genau wusstest, wo deine Lieblingsschokolade liegt, musst du nun aufwendig suchen. Diese Orientierungslosigkeit nervt mich …

Eine gute Lernumgebung funktioniert für deine Lernenden wie dein (unrenovierter) Lieblingssupermarkt:

  • Ich weiß, wo der Eingang ist.
  • Ich finde alles, was ich benötige.
  • Zum Abschluss komme ich mit einem Einkaufswagen voll neuer Dinge heraus.

Prinzip 1: Die Lernumgebung muss eine klare Orientierung für alle Beteiligte bieten.

Die Bedeutung von Struktur und Klarheit für die Unterrichtsqualität betonen auch die Bildungsforscher Meyer und Helmke. Im Studium und Referendariat legen  Mentor*innen und Fachleiter*innen einen hohen Wert auf „den roten Faden des Unterrichts“, die „Lernzielstufen“ oder die Führung von Gruppenarbeiten, wobei Klarheit immer wieder eine Herausforderung ist.

Drei Methoden haben sich bei mir für eine gute Orientierung bei der Gestaltung von Lernumgebungen bewährt:

Der Begriff Lernumgebung wurde vor der Digitalisierung der Schulen zum Beispiel von Hilbert Meyer im Wesentlichen auf den Klassenraum bezogen. Im Fokus der Betrachtung standen die physischen Aspekte des Lernorts. Dazu zählen die Vorbereitung der Umgebung, wie etwa der Aufbau eines Experimentes im Biologieunterricht, die Anordnung von Tischen und Stühlen oder auch Licht und Farbgestaltung von Räumen und Materialien. Durch die oben angesprochenen Veränderungen sowie die entstehende Kultur der Digitalität hat sich die Betrachtung um nichtphysische Lernorte erweitert. Aktuell hat sich das Gewicht dabei hin zu digitalen Tools verschoben. Lernumgebung ist damit ein Sammelbegriff für digitale Plattformen auf und mit denen Lernprozesse gestaltet werden.

Aufzählung: 1

Erstens ...

… sollten Leserichtungen beachtet werden. Menschen in Europa lesen in der Regel von links nach rechts, von oben nach unten und von groß nach klein. Nutze diese Strukturierungsregeln und stelle ganz links oben einen Abschnitt mit „Hier geht es los.“.

Aufzählung: 2

Zweitens ...

… lohnt es sich an dieser Stelle in die Struktur der Lernumgebung einzuführen. Beispielsweise nutze ich bei Onlinepinnwänden wie Padlet oder Taskcards die Spaltenstruktur und erkläre das Vorgehen im ersten Post in der ersten Spalte. Erst wenn diese Struktur klar ist, startet die inhaltliche Arbeit.

Aufzählung: 3

Drittens ...

… lohnt es sich bei umfangreichen Lernumgebungen feste Farben oder Icons für bestimmte Elemente zu nutzen. Diese erleichterten die Auffindbarkeit und Klarheit.

Im Mittelpunkt steht die wahrgenommene Orientierung die deine Lernenden empfinden – danach kannst du sie auch direkt fragen. Gerade bei der umfangreichen und schuljahresbegleitenden Arbeit im Projektunterricht an meiner Schule wurden Onlinepinnwände zum Abschluss sehr bunt. Die Lernenden haben den Wachstumsprozess der Lernumgebung aber mitgemacht und finden sich – wie im Lieblingssupermarkt – intuitiv zurecht.

Lernmaschinen auf den Lernplattformen Itslearning, Moodle und Padlet

 

In pädagogischen Seminaren und Schulpraktika wird manchmal viel Wert auf die Motivierung gelegt. Allerdings bin ich sehr skeptisch, was dieses Konzept der Motivierung angeht. Die Lernenden sind ja auch keine Maschinen wie Tim Bendzko singen würde.

Für mich treten an diese Stelle zwei andere Aspekte: Akzeptanz und Aktivierung.

Aufzählung: 1

Akzeptiere die tatsächliche Motivation der Lernenden vor dem Unterrichtsstart. Es ist utopisch zu erwarten, dass die Lernenden in allen Fächern, zu allen Tageszeiten, bei jedem Wetter und in jeder Lebenssituation motiviert sind. Ich bin es zumindest nicht immer. Was aber außer Frage steht ist, dass man sich trotz dessen auf ein Arbeitsbündnis einigen kann: einmal Melden oder ähnliches ist eine wunderbar geringe Hürde!

Aufzählung: 2

Aktiviere deine Lernenden kognitiv über die Lernumgebung. Das naturwissenschaftliche Problem, die Herausforderung, die eine Kompetenzbildung erfordert, oder das Fallbeispiel der Geschichte muss zumindest in der aktuellen Situation interessant sein, sodass eine Auseinandersetzung mit dem Sachverhalt Lernen ermöglicht wird.

Akzeptanz statt Motivierung

Im Projektunterricht stelle ich manchmal zu Beginn der Arbeitsphase die Frage, wie motiviert die Lernenden sind. In der Regel gebe ich noch eine Skala – von 1 sehr niedrig bis 10 sehr hoch – vor. Wenn die Lernenden z.B. 2 antworten, dann zeige ich Verständnis – „Mir geht es bei diesem Wetter auch manchmal so.“ – und biete anschließend das Arbeitsbündnis an – „Für die jetzige Stunde müssen wir aber gemeinsam schauen, wie wir das Ziel erreichen.“.

Das Wachstum der Lernenden wird so beim Start ermöglicht, aber auch bei der weiteren Gestaltung sollte eine gute Lernumgebung Prinzip 2 beachten.

 

Prinzip 2: Die Lernumgebung muss den Lernenden Wachstum ermöglichen.

Dies umfasst beispielsweise Hilfen bei Bedarf und Möglichkeiten der Partizipation: Lernende wählen selbst Gedichte, Texte oder Themen aus oder bestimmen über die Produkte und Mitarbeit. Gehe deine gestaltete Lernumgebung einmal ganz bewusst durch:

  1. Welche Hilfen biete ich den Lernenden, die die Orientierung verloren haben oder gerade nicht weiterkommen?
  2. An welchen Stellen kann ich den Lernenden noch mehr Möglichkeiten zu eigenen Entscheidungen geben?

Nicht zuletzt wird Wachstum der Lernenden durch die Zielstellung ermöglicht. Auch wenn Rahmenpläne zum Teil sehr viel Fachwissen fordern oder die Kompetenzziele auf einige Standardprozeduren denaturiert sind, ist das eigenständige Gestalten ein herausragendes Lernziel und zumindest nach Anderson und Krathwohl die höchste Stufe der Lernzieltaxonomie.

Wenn mich jemand fragt, wie umfangreich eine Lernumgebung sein soll, dann würde ich sagen, dass zumindest ein Produkt eigenständig gestaltet werden soll. Dies kann in einer Unterrichtsstunde, in einer Unterrichtseinheit oder einem Jahr erfolgen.

Eine Lernumgebung, die nicht zumindest bis zur Reflexion – der vorletzten der sechs Stufen der Lernzieltaxonomie – kommt, ist eher eine Replikationsumgebung.

Icon: Hintergrundinformation

Hintergrund: Lernzieltaxonomie von Anderson und Krathwohl

 

Seit längerem gibt es in der Bildungswissenschaft die Bestrebung eine möglichst allgemeingültige Hierarchie von Lernzielen zu finden. Die Lernzieltaxonomie von Andersson und Krathwohl umfasst 6 Stufen:

  1. Erinnern
  2. Verstehen
  3. Anwenden
  4. Analysieren
  5. Reflektieren
  6. Gestalten (oder Kreieren)

Manchmal erreichen wir in der Schule nur die ersten drei Stufen.

Überprüfe doch einmal deine Lernumgebungen, welche Stufe du mit deinen Lernenden erreichst.

Von uns für dich

Toolopos zum Gestalten von Lernprodukten

PowerPoint zum Erstellen von Postern
Prezi zum Präsentieren
Canva zur Gestaltung von Materialien

Für mich persönlich ist meine Suche danach den Lernenden wirkliches Wachstum zu ermöglichen immer wieder eine Herausforderung. Zwischen Rahmenplananforderungen, Notengebung und den anderen Überraschungsaufgaben des Schullalltags Freiräume für echtes Wachstum zu schaffen, ist schwierig. Mir hilft bei dieser Herausforderung Prinzip 3.

Stück für Stück bessere Lernumgebungen

Die Gestaltung von guten Lernumgebungen ist ein herausfordernder Job und darin besser zu werden, erfordert die Mitarbeit aller Beteiligten. Aus diesem Grund ist die Abfrage von Erwartungen oder Fragen zum Thema auf der einen Seite und die Bitte um Feedback auf der anderen Seite essenziell, um dich und die Lernumgebung weiterzuentwickeln.

 

Prinzip 3: Die Lernumgebung muss Lehrenden Wachstum ermöglichen.

Manchmal betrachten wir Feedback noch, ähnlich wie die Notengebung, als abschließende Bewertung. Feedback und die daran anschließende Reflexion sind aber der Treibstoff, um unsere professionelle Neugier zu stillen: Wie entwickle ich Lernumgebungen weiter? Aus diesem Grund bitte ich dich auch zum Abschluss dieses Artikels um Ergänzungen, Anmerkungen und weitere Gedanken.

Lernumgebungen für ein zeitgemäßes Lernen haben den großen Vorteil, dass sie anpassbar sind und dupliziert werden können. Du kannst im nächsten Jahr die Umgebung aktualisieren, auf die Lerngruppe anpassen und wieder einsetzen. Nutze also deine Chance, nicht wieder bei null beginnen zu müssen.

Eine der gewinnbringendsten und einfachsten Methoden ist das Erstellen einer kontinuierlichen Liste von Fragen der Lernenden zur Umgebung. In dieser sogenannten FAQ (vom Englischen Frequently Asked Questions) werden häufig gefragte Fragen beantwortet. Gehe am besten so vor:

  1. Richte auf der Lernplattform eine Möglichkeit ein Fragen zu sammeln, die sich die Lernenden gestellt haben.
  2. Ordne diese Fragen nach Problemen …
      • … die du sofort beheben kannst: Auf diese antwortet du direkt, aber mindestens innerhalb der nächsten 24 Stunden.
      • … die Strukturfragen betreffen: Beantworte diese weit vorn in der Lernumgebung. Das schafft für die Lernenden eine bessere Orientierung (siehe Prinzip 1)
      • … die inhaltliche Fragen behinhalten. Erstelle dazu spezielle Hilfen an der Stelle in der Lernumgebung, die diesen Inhalt betrifft.

Diese Maßnahmen verbessern dich und deine Lernumgebung Stück für Stück. Du wächst mit jeder Lernumgebung, die du erstellst. Wahrscheinlich bringt dir die Umsetzung dieses Aspekts mehr als viele Fortbildungen, die du besuchst. Eine der wichtigsten Fragen, die mir – häufig eher unterschwellig – gestellt wird, kannst du mit dem vierten Aspekt im nächsten Absatz gut beantworten.

Didaktik in Lernumgebungen: Wie man didaktische Aspekte beachten kann.

 

Binomische Formeln, die Schlacht im Teutoburger Wald oder die Kenntnis der Mitochondrien als Kraftwerk der Zelle – manchmal stelle ich mir die Frage: Warum soll man das lernen? Vielmehr noch stellen aber meine Lernenden die Frage nach dem Warum.

Meine Kollegin sagt manchmal zu mir: „Die Frage, die du klären musst, ist: Was soll der Sch***?“ Sie hat damit recht. Die Lernenden sind mindestens neun Lebensjahre in der Schule. Die Lernenden haben ein Recht darauf zu erfahren, warum sie lernen sollen, dass das Mitochondrium das Kraftwerk der Zelle ist.

Als Biologiedidaktiker ist es eine meiner zentralen Aufgaben diese Frage zu beantworten. Ich bin aber auch der festen Überzeugung, dass eine Lernumgebung die Frage der Bedeutung des zu Lernenden klären muss.

 

Prinzip 4: Die Lernumgebung muss so gestaltet sein, dass Bedeutung geschaffen wird.

Diese Bedeutung kannst du in einer Lernumgebung sehr gut über drei Elemente adressieren:

  1. Erstens lohnt es sich die Bedeutung klar zu benennen: „Ihr müsst das Lernen, weil …“
  2. Zweitens lohnt es sich die Gestaltungsaufgabe so aufzubauen, dass die Bedeutung des Zulernenden deutlich wird. Wir brauchen nicht noch mehr Plakate für gesunde Ernährung, die dann im Papierkorb landen. Wir brauchen Ernährungstagebücher mit genauer Beobachtung der eigenen körperlichen Auswirkungen bestimmter Ernährung. Dies wird der Bedeutung des Themas und den Lernenden besser gerecht. Wenn die Bedeutung in einer gesunden Ernährung liegt, dann sollte also auch die Gestaltungs- oder Reflexionsaufgabe diesen Fokus tragen.
  3. Drittens kann die Bedeutung über eine Story geschaffen werden. Wenn wir über Geschichten sprechen, denken wir oft an Märchen, Herr der Ringe oder Star Wars. Kurze Geschichten, die zum Beispiel der Ausgangspunkt der Lernumgebung sind, können aber Bedeutung immanent vermitteln.

Im Ernährungsbeispiel könnte der Ausgangspunkt die Geschichte von Conny sein, die mit ihrem Bruder um gesunde Ernährung gestritten hat. Ihr Bruder hat behauptet, dass sie nicht einmal weiß, wie eine gesunde Ernährung aussieht. Um seine Überlegenheit nachzuweisen hat ihr Bruder ihr 15 Aussagen zu gesunder Ernährung gegeben: „Avocados sind ungesünder als Chips, weil sie so viel Fett enthalten.“ Wenn Conny die fünf falschen Aussagen herausfiltert, dann macht ihr Bruder ein Frühstück für sie.

Die Lernenden könnten dann einige Aussagen theoretisch widerlegen und andere Aussagen durch ein gezieltes Testen mit dem Ernährungstagebuch überprüfen. Die Bedeutung der Arbeit in dieser Lernumgebung wird zum einen durch die Geschichte mit Conny und zum anderen durch die Reflexion mit Bezug zur eigenen Ernährung geschaffen. Der rote Faden der Bedeutung zieht sich durch.

Die große Herausforderung bei diesem Vorgehen ist aber, dass du als Lehrkraft tatsächlich die Bedeutung genau benennen musst. Das ist manchmal gar nicht so einfach, regt aber die Reflexion der Gestaltung an.

Mich als Biologielehrer hat die häufige Fokussierung auf das Digitale bei Lernumgebungen aber nicht ganz überzeugt, sondern vielmehr gehört für mich auch das Terrarium mit den Stabheuschrecken oder das Alpenveilchen für die Mikroskopie mit zur Lernumgebung.

Insofern weise ich gern auf die Portalfunktion der gestalteten Lernumgebungen hin und damit sind wir schon bei dem letzten Aspekt:

Portale in Lernumgebungen öffnen und schließen

 

Mit einem Fingerschnipsen öffnete der Bösewicht ein Portal und verschwand von der Erde so schnell, wie er gekommen war. So oder so ähnlich stellen wir uns – geprägt durch unzählige Filme – Portale wie Verbindungen zwischen zwei Welten vor.

Wir leben in einer realen und digitalen Welt. Während wir seit Menschheitsgedenken in der realen Welt Leben, eröffnete das Internet die Verbindung zwischen verschiedenen digitalen Elementen. Mit dem PC mit Internetzugang konnte jeder ein Portal zur digitalen Welt öffnen. Seit der Veröffentlichung des Smartphones tragen wir zunehmend Geräte mit uns, die ein Portal zwischen diesen beiden Welten öffnen können.

 

Prinzip 5: Die Lernumgebung muss so gestaltet sein, dass Sie genau die richtige Menge an Portalen zwischen der realen und digitalen Welt öffnet

Aus meinen Fortbildungen: Portal zur Natur

Möchtest du einmal sehen, wie ich in Fortbildungen in die Natur führe? Dann kannst du diese Bound spielen. Meist nutze ich diese Lernumgebung für naturnahe Phasen auch, wenn die Teilnehmenden evtl. 100 km entfernt sitzen.

Actionbound für Schnitzeljagden

Oder ein Beispiel aus meinem Biologieunterricht: Durch das Smartphone und die Artenbestimmungsapp ID-Logics können Pflanzen bestimmt und auf digital gespeichertes Wissen zurückgegriffen werden. Ein Portal wird geöffnet. Auf der anderen Seite kann ich sehr leicht auch durch die Gestaltung einer digitalen Schnitzeljagd mit GPS gezielt zu einer bestimmten Pflanze führen und die Lernenden diese Orchidee betrachten lassen.

Man sieht, dass die Portalfunktion in beide Richtungen funktioniert. Bei der Gestaltung einer digitalen Lernumgebung muss folglich diese Portalfunktion genau beachtet werden.

Manchmal höre ich in Weiterbildungen die Bedenken: „Dann sind die Lernenden nur noch am Smartphone.“ oder „In der Biologie müssen die Lernenden aber auch mit der Hand arbeiten.“. Genau an dieser Stelle zeigt sich das fehlende Verständnis der Portalfunktion der Lernumgebung.

Um Wissen zu erlangen, mit Videos zu arbeiten oder Ergebnisse zu dokumentieren, sollte die Lernumgebung in die digitale Welt und gegebenenfalls zu den digitalen Tools führen. Zugleich kann durch klug gestaltete Abschnitte auch in die Natur, zum physikalischen Experiment oder auf die Theaterbühne geführt werden. Indem du bewusst durch Aufgabestellungen Portale öffnest oder schließt, verbindest du die Welten oder führst tiefer in eine Welt ein.

Manchmal können bei Lernumgebungen auch zu viele Portale eingebaut werden Durch die ständige Parallelität beider Welten wird beispielsweise auch in der Natur „nur am Smartphone gearbeitet“. An dieser Stelle fehlt das bewusste Schließen von Portalen. In dieser Situation könnte zum Beispiel die Pflanze genommen, das Tablet auf eine Decke gelegt, eine Lupe zur Hand und beides anschließend zu einem anderen Ort für die genaue Betrachtung mitgenommen werden.

Ich gebe dir das Werkzeug, aber die Lernumgebung gestaltest du.

 

Die Gestaltung einer guten Lernumgebung ist keine Einmalaufgabe für Lehrende. Vielmehr sind wir jeden Tag herausgefordert diese zentrale Aufgabe einer Lehrkraft zu übernehmen. Mit den 5 Prinzipien hast du aber das Handwerkszeug, um den richtigen Fokus zu setzen und dich weiterzuentwickeln:

 

  1. Die Lernumgebung muss eine klare Orientierung für alle Beteiligte bieten.
  2. Die Lernumgebung muss den Lernenden Wachstum ermöglichen.
  3. Die Lernumgebung muss Lehrenden Wachstum ermöglichen.
  4. Die Lernumgebung muss so gestaltet sein, dass Bedeutung geschaffen wird.
  5. Die Lernumgebung muss so gestaltet sein, dass Sie genau die richtige Menge an Portalen zwischen der realen und digitalen Welt öffnet.

Prinzip drei in Aktion: Hilf mir den Artikel weiterzuentwickeln.

 

Zum Abschluss würde ich mich über deine Ergänzungen oder deine Fragen zum Artikel freuen. Dieser Blogartikel soll zu einer umfangreichen Hilfestellung aufgebaut werden, da kommt deine Einschätzung gerade richtig.

Wenn du über Neuigkeiten informiert werden möchtest, dann setze doch den Haken beim Newsletter.

 

Zeig uns deine gestaltete Lernumgebung. Poste dafür den Link zur Lernumgebung hier auf diesem Padlet.

 

Vielen Dank für deine Zeit und viel Freude bei der Gestaltung deiner Lernumgebung.

 

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